Ein maliziöser Pierrot, ein M.C. Escher würdiger und ein von Gespenster-Exhibitionisten heimgesuchtes Kino zeigen die Auftragsjob-Branche als perfiden Zirkus, eine invertierte ökonomische Topographie surrealen Schreckens, in der das sichtbare Scheitern im wirtschaftlichen Wettrennen buchstäblich ein wahr gewordener Alptraum ist. Pointiert gespielt und mit komödiantischem Timing, verbindet die scharfsichtige Sektion der menschenfeindlichen Mechanismen eines absurden Arbeitsmarkts. Unter dessen sadistischen Bedingungen wird der finanzielle Existenzkampf zu einem buchstäblichen. Die mit Pulp-Ästhetik kokettierende Revue balanciert an der Grenze zur Schadenfreude, überschreitet sie aber nie.