Selbstbestimmung entpuppt sich als fatale Illusion in Fernanda Tovars ambivalentem Debüt-Drama, das auf seinem erfolgreichen Festival-Run nun in Busan halt macht. Die Welt und Wahrnehmung der Erwachsenen konfrontiert die jugendlichen Hauptfiguren mit den sexistischen Strukturen einer zutiefst patriarchalischen Gesellschaft, die Kindern mehr Glaubwürdigkeit, Schutz und Autonomie zugesteht als Frauen.