Die absurde Architektur des desolaten Bildungssapparats knüpft in Majid Majidis bedrückendem Sozialporträt die Ausführung administrativer Aufgaben an unerfüllbare kapitalistische Konditionen. Die titelgebende Mahlzeit markiert zugleich einen konstitutionellen Kontrastpunkt, an dem die Sicherung abstrakter Rechte auf Bildung und Grundversorgung an deren Finanzierung scheitert. Bürokratie lanciert die Verantwortungsverechiebung vom Staat auf das Individuum, das ins kriminelle Abseits gedrängt wird.