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DingDong

Kritik von DingDong

Gesehen: September, 2019

Diese Kritik enthält Spoiler.

Was ich jetzt sage, dürfte wohl kaum überraschend sein: Bei the I-Land handelt es sich um "klassische" Netflix-Stangenware und zwar welche von der eher billigen Sorte. 

Vom Plot her wird man in Folge 1 direkt an Lost erinnert. Mehrere Menschen wachen ohne Erinnerungen am Strand auf und müssen sich zurecht finden. Außerdem soll ein wenig Mystery in Form von kleinen Zahlenspielen etc. gestreut werden. Natürlich gibt es auch direkt erste Konflikte und die Gruppe schafft es natürlich nicht so richtig zusammen zu arbeiten, sondern man beschäftigt sich lieber mit Rivalitäten. 

Die Aufnahmen welche man gerade anfangs von der Insel präsentiert bekommt, sind soweit stimmig, machen Lust auf einen Trip in dieKaribik und sind auch das einzige, was ich positiv hervorheben könnte. Außer dem Dschungel bzw. der Insel sehen die Sets leider eher künstlich bzw. unecht aus. Alles schreit förmlich nach TV-Serie.  Die Schauspieler sind maximal zweckmäßig und einige von ihnen wirken doch eher deplaziert. Ansonsten gibt es einige Szenen, die ihre Herkunft aus dem Computer nicht verbergen können. So zum Beispiel wenn CGI-Haie gezeigt werden. Da die Handlung relativ zügig einen Bruch erleidet, verlor ich relativ schnell  das (ohne hin relativ geringe) Interesse an dem Gezeigten. Zur Handlung selbst ist es schwer spoilerfrei etwas zu sagen daher folgt ganz unten  eine Spoilerwarnung mit entsprechenden Informationen bzgl. der Handlung. 

Ich kann die Serie nicht empfehlen. Dachte ich anfangs noch die Serie würde wenigstens etwas Insel-Feeling erzeugen, kam ich realtiv schnell zu dem Schluss, dass man hierfür doch lieber Lost, Cast Away oder sonst was nutzen sollte. Wer jedoch anspuchslose  und billig anmutende Nefltix-Produktionen mag, der ist hier bestens aufgehoben.


SPOILER

Die Handlung selbst bekommt bereits nach zwei Folgen einen Twist spendiert, wodurch die Insel dezentralisiert wird und der seichte Mystery-Anteil gänzlich abhanden kommt. Der Zuschaer erfährt nämlich, dass sich die Protagonisten in Wahrheit gar nicht auf einer Insel befinden. Die Insel ist eine Art künstlich erstellte Gedankenwelt, in welcher man jedoch durchaus sterben kann. In Wahrheit liegen die Protagonisten, welche in Wahrheit allesamt Mörder sein sollen, in einer Haftanstalt in Wassertanks. Daher auch das titelgebende Wortspiel I-Land statt Island. Das ganze soll dazu dienen die Resozialisierungschancen darzustellen, in dem getestet wird, ob die Verbrecher erneut straffällig werden würden oder nicht. Im Zuge dessen kommt es auch zu einigen ziemlich bescheuerten und in der Form unsinnigen Szenen wie z.B. sehr fragwürdigen Tribunalen.  

SPOILER ENDE


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