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DingDong

Kritik von DingDong

Gesehen: Januar, 2020

Immer wieder, zuletzt erst bei Joker, hört man von Menschen, welche bei Filmen entsetzt und kotzend aus den Kinos rennen. Two thousand Maniacs wäre mal ein Film, bei dem ich diese „Urbanen Legenden“, gerade im Hinblick auf das Entstehungsjahr, tatsächlich glauben würde. Denn was man in diesem aus dem Jahre 1964 stammenden Film zu sehen bekommt, entsprach wohl eher nicht den Sehgewohnheiten der damaligen Mehrheit. 

Eine handvoll Menschen werden unter zu Hilfenahme von Umleitungsschildern in ein kleines Städtchen geleitet, in welchem gerade eine Festlichkeit von statten geht. Die Neuankömmlinge werden freudig begrüßt und eingeladen als Gäste zu bleiben. Doch irgendwas scheint da nicht ganz koscher zu sein…

Sein Alter habe ich dem Film die komplette Laufzeit über so gar nicht angemerkt. Der Film ist optisch sehr farbenfroh gehalten. Die Sets wirken immer wieder etwas billig und kulissenhaft und auch die Schauspieler wirken mal mehr und mal weniger unfreiwillig komisch. Auch der Ton ist von wechselnder Qualität und die Dialoge im OT waren daher und aufgrund von Genuschel für mich immer wieder schwer zu verstehen. Leider gab es bei der mir vorliegenden französischen DVD lediglich französische Zwangsuntertitel. Da half es schon ein wenig, dass ich bereits das Remake kannte. Was die (Gewalt-)Effekte angeht ist der Film überraschend hart. Natürlich hatte ich im Vorfeld von dem Film und was ihn ausmacht gehört, aber es dann tatsächlich zu sehen ist schon was anderes. Für heutige „Standards“ ist das Gezeigte natürlich nicht wirklich der Rede wert, doch gerade im Hinblick auf das bereits genannte Produktionsjahr, ist das Gezeigte von enormer Zeigefreudigkeit. Wüsste spontan nur den Film Blood Feast vom gleichen Regisseur, der bis dato auch nur ansatzweise ähnlich drastische Bilder in der Menge geliefert hätte . Das Remake namens 2001 Maniacs ist mehr oder minder eine 1:1 Kopie, die zwar nicht den Charme des Original besitzt, aber der durchaus anschaubar ist und ein etwas anderes Ende findet.

Abseits des Humors und der Zeigefreudigkeit hat der Film jedoch nicht wirklich viel zu bieten. Definitiv kein Meisterwerk, aber meiner Meinung nach durchaus ein Stück Filmgeschichte.  Meinen, zugegebener Maßen auch nicht wirklich hohen Erwartungen an ihn, konnte der Film jedenfalls gerecht werden.

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