{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

DingDong

Kritik von DingDong

Gesehen: März, 2019

Diese Kritik enthält Spoiler.

Es wird meinerseits sehr detailliert auf die ersten 10 Minuten eingegangen.

Bereits die Anfangssequenz bereitet einen darauf vor, wie der Film weitergehen wird. Nämlich stylish aber wenig originell und noch weniger logisch. Es ist geradezu lächerlich wie deutlich John Wick dem Zuschauer als der unbesiegbare Teufel in Person präsentiert werden soll. Die Art und Weise (ein Gespräch zwischen einem Gängsterboss und seinem vermutlich ersten Mann) ist wirklich ganz schlimme Holzhammermethode, damit auch ja jeder, der Teil 1 nicht gesehen hat weiß, dass John Wick DER motherfucker schlecht hin ist. Gleichzeitig wird diese verbale Beweihräucherung durch das was auf dem Bildschirm passiert gänzlich relativiert. Denn was John Wick abliefert wirkt eher amateurhaft und so fragt man sich unweigerlich, wie der gute John Wick bei derartigem Vorgehen so lange überlebt haben kann. Der vermeintliche Badass holt sich nämlich sein Auto von dem eben erwähnten Gangster zurück und fährt es bei dem Versuch direkt zu Schrott. Der Film braucht natürlich direkt zu Beginn eine Miniverfolgungsjagd und mehrere Zusammenstöße. Dazu noch einige kurze Fights, wobei John einen scheinbar ebenbürtigen Gegner kurzerhand anschießt statt zu zeigen was er hand-to-hand drauf hat. Sorry diese ganze EInleitungssequenz zeichnet ein wenig professionelles Bild von Herrn Wick. Am Ende der Sequenz schlägt er dem Gangsterboss dann ganz cool Frieden vor und gut ist. 

Was dann kommt ist mehr oder minder ein 1:1 Ablauf von Teil 1. John Wick soll zurück kommen. Da er nicht will, sprengt man sein Haus in die Luft um ihm eine Lektion zu erteilen. Was soll das bitte? Erst heißt es John Wick ist der Teufel in Person und dann wird er keine 5 Minuten später angeschissen? Wie passt das denn zusammen? Die Handlung ist in zwei Sätzen erzählt und dient lediglich dazu John Wick in Aktion zu zeigen. Was einem geboten wird ist ab der Hälfte der Laufzeit auch durchaus stylish und rasant, gleichzeitig aber so dermaßen unrealistisch und monoton, dass es nur bedingt Spaß macht. So fiel mir hier auch extrem dieses "Gegner 2 wartet, bis Gegner 1 vom Held erledgit wurde und Gegner 3 wartet bis Gegner 2 tot ist" auf. Ich meine ja ok, das ist leider bei sehr vielen Filmen so, aber hier fällt es wirklich extrem auf. Es kann aber auch gar nicht anders ablaufen, da Wick sonst nicht so "toll" durchchoreographierte Würfe und lange Technikkombinationen abfeuern könnte. Natürlich macht dies auch irgendwo Spaß, aber "geil" ist anders. GLeiches gilt für diese Auftragskiller-Gesellschaft. Wirkt cool, ist aber extreeeem weit her geholt. Basiert John Wick eigentlich auf einem Comic? Das würde dann wenigstens..naja..eigentlich alles erklären und relativieren.

 Die Story ist schlechter als bei Teil 1, dafür sind die Auseinandersetzungen rasanter und zahlreicher. Daher bekommt Teil 2 von mir die gleiche Punktzahl wie Teil 1.

Wird geladen...