{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

DVDMAX

Kritik von DVDMAX

Gesehen: Juli, 2016

Nach 'Der mit dem Wolf tanzt' (1990), produzierte Kevin Costner mit 'Wyatt Earp' sein zweites episches Western-Drama, konnte den Erfolg aber nicht wiederholen. Auch hier wird überwiegend auf Atmo und Darsteller gesetzt, wobei die rudimentäre Story im Hintergrund bleibt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der von seinem Vater eingebläut bekam, seinem Gegenüber beim Töten zuvorzukommen, wenn es zur Konfrontation kommt.......schliesslich hat der Gegner auch nichts anderes im Sinn.

In der Folge werden die Stationen seines Lebens beleuchtet, bis er in einem Kaff hängenbleibt, das ihn zum Marshall macht, wo auch seine Brüder hinziehen. Neben ein paar romantischen Phasen lebt der Plot hauptsächlich vom Racheelement - ein Haufen Banditen will sich nicht an die Regeln halten, was zu Opfern auf beiden Seiten führt.......im Westen nichts Neues.

Daneben gibt es immer wieder Ungereimtheiten, die sich störend aufsummieren, wie z.B.: es gibt Streit, weil die Geschäfte nur eine Summe von 14.000 $ erbracht haben - man stehe vor dem Nichts, wobei das normale Gehalt eines Marshalls 75 $/Monat beträgt......

Auf volle drei Stunden ist das für meinen Geschmack viel zu dünn und zu langatmig. Es gibt nur wenige spannende Momente, ansonsten ist der Plot eher dialoglastig und beleuchtet die Spielchen der Protagonisten untereinander. Die guten darstellerischen Leistungen (neben Costner v.a. Gene Hackman und Dennis Quaid) heben den Eindruck noch ins 'geht so', was aber kaum für den überlangen, flachen Plot und die aufkommende Langeweile entschädigt.

Wird geladen...