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Blitzschnell und ungeachtet aller Hindernisse rast Cam als Fahrradkurier durch die Straßen New Yorks. Die kennt er wie seine Westentasche, doch das hat ihn nicht daran gehindert, ein wenig auf die schiefe Bahn zu geraten. Nicht nur muss er bei einem Kumpel in der Garage pennen, sondern vor allem schuldet er den falschen Leuten jede Menge Geld - und die lassen nicht locker. Er muss das Problem irgendwie lösen und denkt erst einmal an verschwinden. Jedoch stößt er mit der taffen Nikki zusammen und es ändert sich alles. Die verführerische Unbekannte nimmt ihn mit in ihre Welt der Parkour-Läufer und Gauner. Hier hat der undurchschaubare Bandenchef Miller das Sagen. Cam ist fasziniert von der Freiheit des Parkour, vom scheinbar leicht verdienten Geld und den ihm bisher unbekannten Seiten der Stadt, die er mit seinen neuen Freunden erkundet. Doch es dauert nicht lange, bis aus dem vermeintlichen Spiel gefährlicher Ernst wird und Cam erkennt, dass es aus dieser Welt für ihn und Nikki kein Entkommen zu geben scheint.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Seit dem Ende der Twilight Saga im Jahre 2012 versuchen die 3 jungen Schauspieler, die in der Teenie-Reihe die Protagonisten mimten, auf der großen Bühne Hollywoods Fuß zu fassen.

Kristen Steward und Robert Pattinson haben diesen Sprung bereits geschafft und so sieht man die Beiden in Regelmäßigen Abständen in großen Produktionen wie „Still Alice“, „Maps to the Stars“, oder „Snow White and the Huntsman“.

Einzig Taylor Lautner scheint seinen Weg bisher noch nicht so recht gefunden zu haben. Neben einer Nebenrolle in „Kindsköpfe 2“ und dem mäßigen „Abduction“, kann der 23 Jährige in seiner Filmographie nach dem Ende von Twilight nicht viel vorweisen.

Mit „Tracers“ steht er nun erneut in der Hauptrolle und so viel kann man bereits verraten, der große Durchbruch in der Traumfabrik ist ihm mit dieser Rolle ebenfalls nicht gelungen.

Im Film verkörpert er den jungen Cam, dessen Charakter ungefähr so originell ist, wie sein Name. Wobei man Lautner eigentlich keine Vorwürfe machen kann, denn er wird nun mal nicht für seinen überragenden Schauspielleistungen gebucht, sondern weil er oberkörperfrei junge Mädchen zur Ekstase bringen kann. Und so spielt er sich mit mehr oder minder großen Einsatz durch einen Actionfilm, der sich so frisch anfühlt, wie kalter Kaffee.

Die Idee eine Trendsportart wie Parkour in den Vordergrund der Geschichte zu stellen mag zur Zeit von „Casino Royal“ noch als kreativer Meilenstein aufgefasst worden sein, doch heute, fast 10 Jahre später, können die durchaus ansehnlichen Bilder auf den Dächern New Yorks dem Publikum nur noch ein müdes Schulterzucken entlocken.

Positiv muss man jedoch festhalten, dass Lautner sich für seine Rolle zumindest physisch voll ins Zeug legt und bei den meisten der Stunts selber am Werke war. Zudem kann das Geschehen auf der Leinwand auch optisch eigentlich ganz solide überzeugen, denn auch wenn man das Ganze in ähnlicher Form bereits etliche Male gesehen hat. So hat es das Team von Kameramann Nelson Cragg dennoch geschafft die schnelle Action so dynamisch wie möglich in Szene zu setzen.

Leider können die Bilder letztendlich nicht über die dünne Handlung und die inhaltslosen Charaktere hinwegtäuschen und so bleibt Taylor Lautner der Frage, ob er in Hollywood eine Zukunft hat, weiter einer Antwort schuldig.

Fazit

„Tracers“ bietet einen schnellen Adrenalin-Rush hoch über den Dächern von New York. Wer sich von der schwachen Handlung nicht stören lässt, den erwarten knapp 95 Minuten gut durchchoreographierte Action, die zwar keine abendfüllende Unterhaltung darstellt, aber für das heimische Wohnzimmer durchaus ihren Reiz bietet.

Bleibt nur zu hoffen, dass Lautner in der Zukunft nicht alleine durch seinen Sixpack, sondern auch durch seine schauspielerische Leistung überzeugen kann.

Autor: Sebastian Pierchalla

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