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Inhalt

Horror-Thriller nach Stephen King aus dem Jahr 2004. Der 21-jährige Alan Parker (Jonathan Jackson) hat einen Selbstmordversuch hinter sich, seine Freundin hat ihn verlassen und seine Mutter hat einen Schlaganfall erlitten. Zusammen mit dem mysteriösen George macht sich Alan auf den Weh zu seiner Mutter ins Krankenhaus - der Beginn einer alptraumhaften Reise.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Stephen King gilt als einer der größten Schriftsteller der heutigen Zeit. Bisher hat er über 40 Romane und über 100 Kurzgeschichten verfasst. Unter anderem Meisterwerke wie „Es“, „The Shining“ oder „Carrie“. Bei einem solchen Portfolio ist es klar, dass viele Filmemacher seine Werke als Vorlage für mehr oder weniger gute Verfilmungen genutzt haben. Leider sind die weniger guten Umsetzungen seiner Bücher in der Überzahl. Besonders schlimm wird es allerdings, wenn eine eher unbekannte und uninteressante Vorlage genutzt wird, und daraus ein noch belangloserer Film gemacht wird.

So geschehen mit Riding the Bullet. Die Kurzgeschichte (Im Deutschen heißt sie „Achterbahn“) ist eine der weniger bekannten Geschichten von Stephen King. Zudem ist die Geschichte weit davon entfernt, etwas Besonderes zu sein. Dies hielt Mick Garris aber nicht davon ab, Riding the Bullet zu verfilmen. Garris ist ja dafür bekannt, Stephen King Werke zu verfilmen. Doch ist im nie der große Wurf gelungen. Alle seiner Filme sind Fernsehfilme oder Direct-to-DVD Produktionen gewesen. Dies soll allerdings nicht heißen, dass die Filme schlecht sind. Im Gegenteil; Seine Interpretation von The Shining hält sich näher an der Buchvorlage als die von Stanley Kubrick. Zwar ist Kubricks Version als Film selbst gesehen um Längen besser, jedoch wird nur die Idee von King übernommen. Garris hält sich stark an den literarischen Vorlagen fest. Lange Rede kurzer Sinn, Garris ist mit den Werken vertraut und versucht eine möglichst genaue Verfilmung zu realisieren.

Dies ist immer wünschenswert, doch wie bereits erwähnt, ist die literarische Vorlage schon äußerst dünn. Die Geschichte funktioniert als Kurzgeschichte schon eher Mittelprächtig. Im Film selbst erleben wir leider 90 Minuten Langeweile. Grund dafür ist das künstliche Aufbauschen der Geschichte. Der eigentliche Handlungsstrang wird erst nach einer Stunde aufgegriffen. Vorher dient Riding the Bullet eher als Mahnung für alle Tramper dieser Welt. Und selbst wenn der Protagonist Alan Parker in das Auto des zwielichtigen Fahrers steigt, möchte nicht so wirklich Spannung aufkommen. Zu viele Nebenstränge, welche nur bedingt mit der Geschichte zu tun haben, reduzieren die Spannung auf ein Minimum. Dies ist insofern schade, dass man durchaus einen passablen Kurzfilm aus der Geschichte hätte machen können. Doch die Länge ist das Verhängnis.

Des Weiteren ist die Machart selbst äußerst irritierend. In der Vorlage selbst spielt sich der eigentliche Horror im Kopf von Alan ab. Ein innerer Konflikt, ob etwas nicht stimmt und was alles nicht stimmt. Auch seine Ängste sind meist Kopfangelegenheiten. Garris findet durchaus einen interessanten Ansatz, um Alan´s Kopfstimme zu präsentieren, doch driftet es zu sehr ins alberne ab. Besonders eine Ängste und Visionen wirken eher wie Einschübe aus der Serie Scrubs – Die Anfänger, als dass sie in einen Horrorfilm passen wollen. Somit ist der Zuschauer häufig irritiert. Ist dies nun ernst gemeint, soll hier ein sarkastischer Unterton gesetzt werden? Auch führen die Sprünge zwischen Realität und Einbildung häufig zu einem Missverständnis. So richtig klar ist es nicht, was sich Alan nun einbildet und was Realität ist.

Den Schauspielern möchte man hier allerdings keinen Vorwurf machen. Sie geben ihr Bestes und spielen durchaus ordentlich. Vielleicht lag es am Budget, dass die Realisierung selbst eher schlecht ausgefallen ist. Die Effekte sind alles andere als gut. Hier könnte man durchaus ein Auge zudrücken, wenn der Gesamteindruck des Filmes stimmen würde. Doch da dies nicht der Fall ist, sind die schlechten Effekte nur ein weiterer Negativpunkt auf der langen Liste.

Fazit

Aufgrund der Vorlage hätte aus "Riding the Bullet "mindestens ein durchschnittlicher Film werden können. Doch die Inszenierung ist zu konfus und zu langweilig, damit ein passabler Film entstehen könnte. "Riding the Bullet" bietet nichts, was irgendwie im Gedächtnis bleibt und ist leider 90 Minuten reine Zeitverschwendung.

Autor: Christian Kühnemann

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