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Quelle: themoviedb.org

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DON’T BREATHE 2 spielt in den Jahren nach dem Einbruch in das Haus eines blinden Mannes mit tödlichen Folgen. Eben jener Mann, Norman Nordstrom (STEPHEN LANG), lebt nun einsam und gänzlich zurückgezogen, bis seine dunkle Vergangenheit ihn einholt und er sich seinen Sünden stellen muss.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Nachdem Fede Alvarez mit seinem starken Evil Dead-Remake auf beeindruckende Weise die Horror-Bühne betrat, legte er mit Don't Breathe gleich im Anschluss gekonnt nach. So gut und erfolgreich sein Home Invasion-Schocker auch war, einen Nachfolger zur eigentlich abgeschlossenen Handlung hatte gewiss nicht jeder auf dem Schirm. Den Regiestuhl nimmt diesmal allerdings Rodo Sayagues ein, der Alvarez in seinen Horrorfilmen stets als Schreiber zur Seite stand. Alvarez nimmt in Don't Breathe 2 dagegen genau diesen Part ein.

Don't Breathe 2 spielt acht Jahre nach den Ereignissen des Erstlings und rückt den blinden Kriegsveteranen Norman Nordstrom (Stephen Lang, Avatar) weiter in den Mittelpunkt. Dieser lebt weiterhin abgeschieden in einem verlassenen Viertel und hat nun eine Tochter an seiner Seite, die er zu ihrem Schutz vor der Außenwelt weitestgehend abschirmt. Ein strenger, aber fürsorglicher Mann, der das junge Mädchen alles tun würde. Fast könnte man mit diesem Charakter sympathisieren, vor allem dann, wenn er sich aufopferungsvoll in den Kampf gegen brutale Kidnapper stürzt, die ihm das wegnehmen, was er am meisten liebt. Wäre da nicht die Hintergrundgeschichte des ersten Teils, die man nicht so einfach ausblenden kann. Denn als Vergewaltiger ist Norman nun mal keine Figur, zu der man als Zuschauer eine Bindung aufbauen will.

Daher funktioniert Don't Breathe 2 nur dann, wenn man solche unschönen Details ausblenden und den Mann als geläuterten Menschen akzeptieren kann. Wenn man sich einfach zurücklehnen und das brutale Survival-Spiel auf der Leinwand genießen kann, das auch im zweiten Teil rein technisch gesehen gut inszeniert wird. Stephen Lang agiert dabei erneut großartig und es macht großen Spaß, ihm dabei zuzusehen, wie er sich gegen die Angreifer ohne Pardon zur Wehr setzt. Sayagues übernimmt den düsteren Stil seines Vorgängers und weiß den Schlagabtausch quer durchs ganze Haus spannend zu gestalten, auch wenn er dabei nicht ganz an die Atmosphäre und Intensität seines Vorgängers heranreicht. Alvarez hatte nicht nur das Überraschungsmoment auf seiner Seite, er ist eben auch ein Meister der Inszenierung, den man nicht so leicht kopieren kann.

Etwas problematisch wird es im letzten Drittel dann schon wieder mit der Handlung, die mit ihrem Organhandel und hervorgekramten Familiengeheimnissen einen recht dümmlichen Verlauf nimmt. Nicht, dass man auf erzählerischer Ebene hohe Erwartungen an einen Genrefilm wie Don't Breathe 2 stellen würde, etwas Nachvollziehbareres hätte es aber ruhig sein können. So muss der Zuschauer einmal mehr ein Auge zudrücken und die sich abspielenden Ereignisse einfach akzeptieren, wie sie sind. Im etwas kurz geratenen Finale darf der blinde Mann dann noch mal blutig austeilen, was durchaus befriedigend ausfällt, allerdings geht dem Film dabei dann schon ein klein wenig die Puste aus. Sein Feuerwerk hat man zuvor schon verschossen.

Fazit

Technisch weitestgehend sauber umgesetzte Fortsetzung, die auf inhaltlicher Ebene ihre Schwächen hat. Dem Vorgänger kann "Don't Breathe 2" insgesamt zwar nicht das Wasser reichen, ein ordentlicher Genre-Film mit gutem Stephen Lang und reichlich Survival- und Rache-Action ist dabei dennoch entstanden.

Kritik: Sebastian Stumbek

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