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Geld, Autos, Sex, ein Leben in Saus und Braus, ohne dafür nur einen Tag gearbeitet zu haben. Während die armen Tellerwäscher bei einem Stundenlohn von 3 Dollar nur vom „American Dream“ träumen konnten, wurde der Traum für Drogenbaron George Jung in den 70er Jahren Realität. Basierend auf dessen Biographie verfilmte Regisseur Ted Demme Anfang 2000 die Geschichte des ersten Kokain Dealers der US-Amerikanischen Geschichte. Ein Mann, der durch seinen Grips und seine Kühnheit Millionen verdiente, der Alles besaß und dessen Leben dennoch so manchen harten Schicksalsschlag verkraften musste, denn wer hoch fliegt, kann auch tief fallen.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Der junge George Jung (Johnny Depp) lebt zusammen mit seinem Vater Fred (Ray Liotta) und seiner Mutter Ermine (Rachel Griffiths) in einem kleinen Städtchen im Herzen Amerikas. Sein Vater arbeitet 7 Tage in der Woche, dennoch reicht das Geld vorne und hinten nicht, sehr zum Verdruss von Mrs. Jung, die sich ein Leben in Luxus wünscht. Zusammen mit seinem besten Freund Tuna (Ethan Suplee) beschließt George daher nach Kalifornien zu ziehen, mit dem festen Plan dort schnellstmöglich an Geld zu kommen. Dort lernen die Beiden nicht nur die hübsche Barbara (Franka Potente) kennen, sie knüpfen auch Kontakt mit Derek Foreal (Paul Reubens), dem größten Grasverkäufer in Kalifornien. Dieser nimmt George unter seine Fittiche und schon bald verdient George mehr Geld in einer Woche, als sein Vater in mehreren Jahren.

Doch er will mehr, für ihn sind fünf stellig Beträge nur Peanuts, doch um an das große Geld zu kommen muss er die Zwischenhändler umgehen und den Stoff direkt an der Quelle, genauer gesagt in Mexiko, kaufen. Doch durch eine unglückliche Fügung des Schicksals wird er erwischt und so findet sich George schon bald im Gefängnis wieder. Für viele wäre dies ein Ort um über einen Neuanfang nachzudenken, doch ehrliche Arbeit kommt für George nicht in Frage. Zusammen mit seinem Zellenkollegen Diego Delgado (Jordi Mollá) plant er bereits den nächsten großen Coup. Dieses Mal geht es umKokain und zwar im ganz großen Stil. Schon kurze Zeit später lebt George endlich das Leben seiner Träume, er besitzt eine riesige Villa, einen Haufen Luxus Karossen und eine bildhübsche Frau namens Mirtha (Penelope Cruz). Doch wer das Leben eines Verbrechers lebt, der muss auch mit den Konsequenzen rechnen.

Kaum ein Schauspieler scheint so wandelbar zu sein wie Jodnny Depp und auch in Blow beweist er wieder mal sein Talent. Die Rolle des George Jung scheint ihm allerdings auchperfekt auf den Leib geschneidert zu sein, denn während Depp als knallharter Gangster wohl mehr als deplatziert wirken würde, ist es gerade die extrem sympathische Art von Jung, die für dessen frühen Erfolg Ausschlag gebend war. Und wenn Johnny Depp eins kann, dann ist es verdammt sympathisch zu sein. Zwar erlebt der Zuschauer keine Performance wie sie Al Pacino in Scarface, oder Ray Liotta in GoodFellas gaben, dennoch gibt Depp zu jedem Zeitpunkt 100 Prozent und dadurch bringt er den Charakter sehr glaubhaft rüber.

Apropos Ray Liotta, dieser gibt ebenfalls eine tolle Performance in seiner Rolle als Vaterfigur ab, die dem eigenen Sohn nie das Leben ermöglichen konnte, das sich dieser so sehr wünschte. Neben Depp ist es vor allem Liotta, der die meisten gefühlvollen Momente auf die Leinwand bringt, obwohl seine Screentime mehr als dürftig ausfällt. Weitaus mehr Szenen bekommt hingegen Jordi Molla, obgleich man sich oftmals wünscht er würde schnellstmöglich wieder verschwinden, denn er spielt den gleichen Stereotypen von Gangster, denn man schon in hunderten Filmen zuvor gesehen hat. Gleiches gilt auch für die restlichen kolumbianischen Drogenbarone, rund um Cliff Curtis (Training Day) und Co.

Einen ganz andere Art von Stereotyp verkörpert hingegen Paul Reubens, denn in seiner Rolle als schwuler Drogenbaron der Westküste versteift er sich zu sehr auf die sexuelle Orientierung seines Charakters, sodass wenig Platz für andere Charakter-Eigenschaften bleiben. Ob dies am Drehbuch von David McKenna (American History X), oder an der Biographie Jungs, verfasst vonBruce Porter, liegt ist schwer zu sagen, Fakt ist jedoch, dass man neben Liotta und Depp die restlichen Rollen recht simpel auf den Kumpel, den Gangster, den Kolumbianer und die Frau runter brechen kann. Zur Performance von Penelope Cruz kann man daher auch wenig Positives verlieren. So taucht sie erst nach einer guten Stunde auf, nur um dann die gleiche eindimensionale Frau des großen Gangsters Rolle zu spielen, die man bereits viel zu häufig, und oft auch in besserer Form, gesehen hat. An dieser Stelle muss man der Fairness halber jedoch erneut darauf hinweisen, dass es sich bei Blow um eine reale Geschichte handelt, und im echten Leben trifft man nun mal nicht häufig auf Charaktere der Marke Hollywood.

Neben einigen Mängeln bei den Nebendarstellern leidet der Film zur gleichen Zeit auch unter einem sehr schwachen Pacing. So verschenkt Regisseur Ted Demme (Life) gerade in der ersten Hälfte zu viel Zeit, die ihm dann am Ende wiederum fehlt, wodurch gerade das letzte Drittel sehr gehetzt wirkt. Zwar findet der Film nach einiger Zeit sein Tempo wieder, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Positiv ist hingegen das Demme es geschafft hat die Geschichte des George Jung authentisch und vor allem nachvollziehbar umzusetzen, sodass der Zuschauer sich dessen Schicksals voll hingeben kann.

Fazit

Zwar erreicht „Blow“ nicht die Maßstäbe der großen Gangsterepen wie „Godfather“ und Co., dafür gibt es einfach zu große Mängel bei den Nebendarstellern, doch durch einen grandiosen Johnny Depp und einen sehr sympathische Protagonisten ist „Blow“ durchaus einen Blick wert. Wer auf der Suche nach einem etwas unkonventionellen Gangster Drama ist, der dürfte mit dem Film für rund 2 Stunden gut unterhalten sein.

Autor: Sebastian Pierchalla

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